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Jul
16

Zertifizierter Klimaschutz

Leipfinger-Bader: Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 eingeführt

Zertifizierter Klimaschutz

Paul Simmerbauer, Anton Härtl und Georg Bauer (v.l.) haben an der Zertifizierung mitgewirkt.

Geprüfte Nachhaltigkeit: Das Energiemanagement-System der Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) wurde jetzt gemäß DIN EN ISO 50001 zertifiziert. Ziel des Systems ist es, an den Produktionsstandorten Vatersdorf und Puttenhausen regelmäßig Energieströme zu erfassen und zu bewerten. Damit sollen energetische Verbesserungspotentiale nicht nur aufgezeigt, sondern auch umgesetzt werden. “Bereits seit Jahren handeln wir an unseren Standorten nachhaltig und verantwortungsbewusst. Mit diesem System können wir nun aber effizienter arbeiten, die Energieziele erreichen und Umweltanforderungen noch besser erfüllen”, erklärt Paul Simmerbauer, Energiemanagement-Beauftragter von Leipfinger-Bader. Dies zeigt auch die jüngste Investition: Mit einer Kombination aus Wärmerückgewinnung und Abluftreinigungsanlage beschreitet das Unternehmen neue Wege in der deutschen Ziegelindustrie.

Energiepreise steigen stetig, fossile Brennstoffe werden knapper und der Gesetzgeber fordert eine immer stärkere Reduzierung der CO2-Emissionen. All diese Faktoren nahmen die Ziegelwerke Leipfinger-Bader zum Anlass, ein Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 einzuführen. Bereits im Herbst 2012 begann das Unternehmen an den Produktionsstandorten in Vatersdorf und Puttenhausen mit dem Aufbau des Projektes. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die operativen Energieziele des Energiemanagement-Systems festgelegt. Durch regelmäßige Kontrollen der Energieströme sollen diese nicht nur erfasst, sondern Verbesserungspotentiale aufgezeigt und umgesetzt werden. Dabei werden alle energierelevanten Daten mit dem Ziel dokumentiert, den jährlichen Energiebericht möglichst genau durchführen zu können. “Langfristig sollen dadurch Energie eingespart, Energiekosten und CO2-Emissionen an beiden Standorten gesenkt werden. Damit wollen wir unseren unternehmerischen Beitrag zum Klimaschutz leisten”, betont Georg Bauer, Technischer Betriebsleiter in Puttenhausen.

Effiziente Wärmerückgewinnung

Um Energiesparpotentiale weiter auszubauen und zu nutzen, investiert Leipfinger-Bader kontinuierlich in Energie- und Umwelttechnik. Eine neue Abluftreinigungsanlage samt Wärmetauscher erreicht durch ihre innovative Kombination eine hohe Wärmerückgewinnung. Denn durch den Reinigungsvorgang wird Prozesswärme erzeugt, die dank des zusätzlichen Wärmetauschers in der Produktion für die Trocknung der Mauerziegel eingesetzt werden kann. Mit der neuen Anlage verringert sich dadurch nicht nur der Bedarf an fossilen Brennstoffen um rund 35 Prozent, sondern auch der Bedarf an Heizöl am Durchlauftrockner um über 90 Prozent. Aufgrund des kombinierten Wärmetauschers können zusätzlich die CO2-Emissionen um 2.500 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Am Standort Puttenhausen wird zurzeit geprüft, ob auch hier eine Wärmerückgewinnung mit Abluftreinigungsanlage möglich ist und welche Investitionen getätigt werden können, um zusätzliche Energie einzusparen.

Bewusst Energie sparen

Nicht nur Investitionen in moderne Anlagen tragen zum verminderten Bedarf an Energie bei. Leipfinger-Bader bezieht für seine Produktionsstandorte auch zertifizierten Ökostrom. Zusätzlich erzeugen die eigenen Photovoltaikanlagen Strom, der für die Produktion genutzt werden kann. Die Mitarbeiter von Leipfinger-Bader wurden im Vorfeld hinsichtlich eines energiebewussten Arbeitens geschult. “Jeder unserer Mitarbeiter kann durch sein eigenes, verantwortungsbewusstes Handeln dazu beitragen, Energie- und CO2-Emissionen einzusparen. Sei es der Staplerfahrer mit seinem Fahrverhalten, das energieeffiziente Lüften oder die IT-Geräte im Sparmodus – auf allen Ebenen in unserem Unternehmen soll Energiebewusstsein präsent sein”, erklärt Paul Simmerbauer. Zudem wird bei der Instandhaltung der Produktionsanlagen auf optimale Einstellungen und energieeffiziente Ersatzteilbeschaffung geachtet. “Unser Energiemanagement-Team hat bei der Zertifizierung hervorragende Arbeit geleistet. Der gesamte Ablauf konnte zügig und reibungslos durchgeführt werden. Die Zertifizierung zeigt das, was wir bereits seit Jahren in unserem Unternehmen betreiben: eine energieeffiziente Arbeits- und Lebensweise”, betont Thomas Bader, Inhaber der Ziegelwerke.

Um weiterhin Ressourcen zu schonen, arbeitet Leipfinger-Bader bereits an neuen Energiespar-Projekten: Mit dem Anbau und der Bewirtschaftung von Kurzumtriebsplantagen, sogenannten Energiewäldern, soll zukünftig Holz als nachwachsender Rohstoff für die Ziegel-Porosierung produziert werden. Zusammen mit der Energiegenossenschaft Buch am Erlbach plant das Unternehmen zudem eine Freiland-Photovoltaikanlage auf einer Gesamtfläche von ungefähr 4,5 Hektar. Damit können rund zwei Millionen Kilowattstunden pro Jahr erwirtschaftet werden. Dies entspricht etwa der Energie, die 500 Familienhaushalte im selben Zeitraum verbrauchen.

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: http://www.dako-pr.de/service/pressemitteilungen/news-details/browse/1/article/zertifizierter-klimaschutz/32.html

Über Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland. In der Region steht das inzwischen in fünfter Generation von Thomas Bader geführte Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Pro Jahr produzieren die beiden Werke in Vatersdorf und Puttenhausen mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern rund 150 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten: Das entspricht etwa 220.000 Tonnen Ziegeln für 4.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel aus dem Hause Leipfinger-Bader werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der “Unipor-Ziegel-Gruppe”, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Mauerziegel.

Kontakt
Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
0 87 62 – 73 30
info@leipfinger-bader.de
http://www.leipfinger-bader.de

Pressekontakt:
dako pr corporate communications
Sabrina Bonberg
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen
02 14 – 20 69 1-0
s.bonberg@dako-pr.de
http://www.dako-pr.de

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