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Mai
16

FAGSI Wartungs- und Montagehalle ausgezeichnet

Jury lobt Lichtenberger Fertigungsgebäude als eines von fünf beispielhaften Gewerbebauten
FAGSI Wartungs- und Montagehalle ausgezeichnet

Die 2010 fertiggestellte Wartungs- und Montagehalle der FAGSI Vertriebs- und Vermietungs-GmbH am neu bezogenen Standort Lichtenberg ist im Mai 2012 als beispielhafter Gewerbebau ausgezeichnet worden. Im Rahmen der bundesweiten Netzwerkreihe „wieweiterarbeiten – Arbeitsorte der Zukunft“ hatten sich die IHK Köln und das Haus der Architektur Köln (hdak) in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Baukultur und der Architektenkammer NRW auf die Suche nach besonders gelungenen Produktions- und Lagergebäuden in der Region gemacht. Am Ende kürte die Jury den imposanten wie innovativen Fertigungsort für mobile Räume zu einem von fünf Gewinnern.

Fabrikhallen, Gewerbe- und Lagergebäude – sie alle sind besonderen funktionalen Bedingungen unterworfen. Die Ansprüche an diesen Architekturtypus bestehen gerade heute darin, Bedürfnisse der dort arbeitenden Menschen nicht zu vernachlässigen und energetische wie ästhetische Aspekte in den Vordergrund zu rücken. Im Hinblick auf diese Kriterien hat die 6-köpfige Jury, bestehend aus einem Repräsentanten der IHK Köln, zwei externen Unternehmern, einem Journalisten, einem Vertreter des hdak sowie einem Architekten, das neue FAGSI-Fertigungsgebäude im Industriegebiet Lichtenberg als eines von fünf, ab 2002 entstandenen Gewerbebauten im Bezirk der IHK Köln als besonders vorbildlich ausgezeichnet. Insgesamt hatten 24 Unternehmen Gebäudebeispiele zu dem Wettbewerb eingereicht.

Großzügiger Lichteinfall
Das vom Kölner Architekturbüro LHVH geplante FAGSI-Gebäude besticht gleich auf vielen Ebenen, unter funktionalen, energetischen, sozialen und ästhetischen Gesichtspunkten. Der zukunftsweisende Neubau im Lichtenberger Industriegebiet mit einer Nutzfläche von 8.000 m2 ist in drei Baukörper gegliedert. Zentral liegt auf dem 30.000m2-großen Areal die 11 m hohe Montagehalle, in der die FAGSI-Raummodule vorgefertigt werden. Profilbauglas-Fassaden, Lichtbänder und sechs Sektionaltore mit bodentiefer Verglasung sorgen für einen großzügigen Lichteinfall, so dass in den Sommermonaten ganz auf künstliches Licht verzichtet werden kann und die Belegschaft einen ständigen Blick nach außen hat. „Gerade wegen der Raumwirkung lässt sich die Werkshalle kaum mit anderen vergleichen“, erklärt der verantwortliche LHVH-Architekt Frank Holschbach und freut sich gleichzeitig, dass hier ein bewusster Umgang mit Architektur in einem Industriegebiet prämiert wurde. Beidseitig an die Montagehalle schließen die weiteren Funktions- und Gebäudebereiche an: der Büro-, Verwaltungs- und Sozialtrakt im Südwesten – die Instandsetzungshalle mit Schlosserei, Waschanlage, Lackiererei und Lager im Nordosten. Besonders ins Auge fiel auch der Jury, dass die drei Baukörper die innenräumlichen Funktionen durch Fassadenelemente nach außen hin ablesbar machen.
Gegenseitige Blickbeziehung
Auch das duale Konstruktionsprinzip aus Skelettbauweise mit Stahlbeton und Modulbauweise überzeugte. Die wichtigste Anforderung an die Montagehalle war von vornherein eine große Spannweite. Hierfür wurden Betonfertigteilstützen und -binder mit rund 25 m Länge verwendet. Der dreigeschossige Bürokörper wiederum wurde aus 46 Stahlrahmen-Modulen gefertigt. Dies ermöglicht gerade im Verwaltungsbereich einen hohen Grad an Identifikation und Repräsentation. Die Raummodule wurden mit hochwertigem, massivem Stäbchenparkett in den Büro- und Gemeinschaftsräumen ausgestattet und schaffen eine angenehme Atmosphäre für Mitarbeiter und Kunden. Ein besonderer sozialer Clou ist der Anschluss des Büroteils über eine mit Fenster versehene Brandschutzwand an die Montagehalle, so dass in beiden Unternehmensbereichen eine gegenseitige Blickbeziehung zwischen den Mitarbeitern möglich ist. LHVH- Architekten haben zudem Sichtbeton und wärmegedämmte Stahlkassetten für die Fassadengestaltung verwendet. So werden beide Materialebenen der Gesamtkonstruktion nach außen hin deutlich gemacht. Eine Solaranlage auf dem Dach der Montagehalle unterstreicht zusätzlich die EnEv-gerechte Energiebilanz und somit insgesamt den hohen Anspruch an Arbeitsplatzqualität am FAGSI-Standort Lichtenberg.

1 Text: pro publica, Bilder: ALHO

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Systembau als Idee. Damit wurden schon sehr früh die Weichen für den Unternehmenserfolg gestellt. 1967 begann ALHO mit der Industriellen Herstellung von mobilen Räumen. 1971 folgten die ersten Raummodule. Über die Jahre wurde die Idee des Modulbaus konsequent zum Konzept einer Raumfabrik weiter entwickelt. Heute gehört ALHO mit rund 500 qualifizierten Mitarbeitern in Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz zu den Marktführern der Branche.

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